1. Schwerpunkt

Traumatherapie

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Es kann passieren, dass Menschen sehr belastende Ereignisse erleben. Frühe Stresserlebnisse in der Kindheit, schwierige Eltern-Kind-Beziehungen oder erlebte Traumata (z. B. durch Unfälle, Krankheit oder Gewalterfahrung) können Menschen auch viele Jahre später noch stark belasten und somit die Wahrnehmung, die Gefühle, das Denken und auch das Verhalten unbewusst steuern.

 

So können sich depressive Verstimmungen, Ängste und Antriebslosigkeit zeigen und Betroffene in ihrem Alltag stark belasten. Oft erleben Sie auch Schlafstörungen, Albträume oder belastende Erinnerungen. Sicherheitsempfinden und Kontrollfähigkeit geht den Betroffen oft verloren und stören so die soziale Kontaktfähigkeit.

Ich arbeite integrativ und nutze verschiedene anerkannte und sehr effiziente trauma-therapeutische Methoden wie PITT (psychodynamisch-imaginative Traumatherapie) , EMDR, Ego-State-Therapie, Somatic Experiencing und Systemische Therapie. Alle Therapiemethoden sind möglichst schonende Verfahren, die Sie unterstützen, Ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und Ihre vergangenen belastenden Erfahrungen verarbeiten zu können.

2. Schwerpunkt

TRaumasensible Supervision in präsenz oder online per Zoom

 – Wenn Arbeit unter die Haut geht –

Traumasensible Supervision bietet einen geschützten Raum zur Reflexion beruflicher Situationen – insbesondere auch dann, wenn diese als belastend, überfordernd oder sogar als traumatisch erlebt wurden. Neben der Arbeit mit traumatisierten KlientInnen rückt dabei auch die Perspektive der Fachkräfte selbst in den Fokus: Denn herausfordernde Ereignisse im beruflichen Kontext – wie Krisensituationen, Grenzverletzungen, Konfrontation mit Leid, Aggression oder Ohnmachtserfahrungen – können nachhaltig wirken und Spuren im eigenen Erleben hinterlassen.

 

Nicht jede belastende Situation ist sofort als solche erkennbar. Häufig zeigen sich die Auswirkungen erst im Verlauf:

– anhaltende innere Anspannung oder Erschöpfung
– Grübeln, Schlafprobleme oder erhöhte Reizbarkeit
– Unsicherheit im professionellen Handeln
– emotionale Distanz oder Überinvolviertheit
– Gefühl von Überforderung oder Kontrollverlust

Traumasensible Supervision bietet hier einen Raum, in dem solche Erfahrungen verstanden, eingeordnet oder verarbeitet werden können – ohne Bewertung und in Ihrem eigenen Tempo.

Ziel der traumasensiblen Einzelsupervision ist es, nicht nur Inhalte zu besprechen, sondern auch das eigene Erleben besser zu regulieren und langfristig gesund im Beruf zu bleiben.

Mögliche Schwerpunkte sind:

– präventive Supervision zur Psychohygiene
– belastende oder nachwirkende berufliche
Situationen
– Verarbeitung von Krisen- oder Ausnahme-
situationen im Arbeitskontext (z. B. Suizid oder
Tod im KlientInnen- oder KollegInnenkreis)
– sekundäre Traumatisierung und Mitgefühls-
erschöpfung
– Übertragungs- und Gegenübertragungs-
dynamiken
– Umgang mit Selbst- und Fremdgefährdung
– Entwicklung von Stabilität und innerer Sicherheit
im professionellen Handeln
– Teamdynamiken unter Belastung

Ich arbeite integrativ und individuell angepasst. Traumasensible Supervision ist geeignet für Fachkräfte, die mit Menschen arbeiten, insbesondere:

– HeilpraktikerInnen für Psychotherapie
– TherapeutInnen und BeraterInnen
– pädagogische Fachkräfte
– Mitarbeitende in psychosozialen und medizi-
nischen Arbeitsfeldern
– Ehrenamtliche

Teamsupervision auf Anfrage möglich!

3. Schwerpunkt

Systemische Paar- und Familientherapie

Eine erfüllende und glückliche Beziehung auf Herz- und Augenhöhe setzt die Bereitschaft beider Partner voraus, einander aufmerksam zuzuhören und Vertrauen aufzubauen. Manchmal erscheint diese Grundvoraussetzung im Alltagsleben einer Beziehung verlorengegangen zu sein und Paare beginnen zu zweifeln, ob ihr gemeinsamer Lebensweg beendet oder fortgeführt werden sollte.
Ich möchte mit Ihnen gemeinsam auf Ihre Beziehung blicken und ein neues Verständnis entwickeln, bisherige Beziehungsmuster und -erfahrungen nicht als festgeschrieben zu erleben. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, Veränderungen anzugehen und ein konstruktives, wertschätzendes Miteinander zu finden.

Indem alte Verhaltensmuster und Zuschreibungen erkannt, überprüft und verändert werden, erhalten Sie als Paar einen Perspektivwechsel, der Ihnen ermöglicht, die jeweils unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse in Ihrer Partnerschaft wahrzunehmen. So können Sie einen neuen gemeinsamen Weg finden und ausgestalten, auf dem auch jeder Partner den Freiraum zur eigenen Entfaltung erhält.

Sollten Sie im Laufe der Paartherapie erkennen, dass ein gemeinsamer Weg nicht erwünscht oder nicht mehr möglich erscheint, kann auch ein achtsamer Umgang erarbeitet werden, um eine respektvolle Trennung auf Augenhöhe zu ermöglichen. Dies ist vor allem wichtig, wenn nach Beendigung einer Paarbeziehung eine wertschätzende Elternbeziehung aufgrund gemeinsamer elterlicher Sorge angestrebt wird.

Weitere paartherapeutische Bereiche:

– Paar- und Eheberatung
– Systemisches Coaching für eine respektvolle
Trennung und Fortführung der gemeinsamen
Elternschaft
– Systemische Familientherapie bei Konflikten oder
in Krisensituationen

4. Schwerpunkt

Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie

für Säuglinge, Klein- und Vorschulkinder

Wir Menschen kommen als Säuglinge „unreif“ zur Welt und sind auf die Hilfe und den Schutz unserer Bezugsperson angewiesen. Wir benötigen neben Nahrung und Schlaf auch eine stabile emotionale Versorgung durch Nähe, Liebe und Geborgenheit, damit wir sicher und gesund heranwachsen und als Persönlichkeit reifen können.

Aufgrund dieser „Unreife“ sind wir Menschen im Säuglings- und Kleinkindalter besonders anfällig für seelische Erschütterungen, sodass bindungsbeeinträchtigende Erlebnisse bereits zu Traumatisierungen des Kindes führen können.

Hier kann die integrative bindungsorientierte Traumatherapie sehr früh bereits im jungen Säuglingsalter ansetzen.

Die Traumaarbeit gliedert sich in drei Phasen. Die Bindung zwischen Bezugspersonen und Kind stellt eine wichtige Grundlage dabei dar. Zu Beginn werden die Belastungen und Ressourcen der Bezugspersonen betrachtet und aufgearbeitet, anschließend wird bindungspädagogisch an der Bindung zwischen Bezugspersonen und Kind gearbeitet. Erst anschließend nach Erarbeitung der Ressourcen und einer Stabilisierung der Bindung werden mittels psychotraumatologischer Methoden die traumatischen Belastungen und Ressourcen des Kindes betrachtet und bearbeitet.

Mögliche Anwendungsbereiche für die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie sind folgende:

  • Pränatale Traumata/Belastungen (Stress der Mutter während der Schwangerschaft, psychische Vorerkrankungen der Mutter, Ablehnung des Kindes, Zwillingstod, Drogen usw.)
  • Perinatale Traumata (Kaiserschnitt, Frühgeburt, Geburtstrauma usw.)
  • Postnatale Traumata (Trennung, Unfälle, Operationen, Vernachlässigung, Gewalterfahrung usw.)
  • Anpassungsstörungen: Ein- und Durchschlafstörungen, Regulationsstörungen wie z. B. Wutausbrüche, gesteigerte Unruhe und Schreckhaftigkeit, Ess- und Fütterungsschwierigkeiten, Einnässen, neu auftretende Trennungsängste usw.

5. Schwerpunkt

Trauerbegleitung

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

„Alles verändert sich mit dem, der in unser Leben tritt oder von uns geht.“
Unbekannter Verfasser

Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen ist es kaum möglich, das Unfassbare zu realisieren und den Alltag zu bewältigen. Das eigene Leben beginnt zu wanken, das eigene Leben scheint wie ein dunkler Tunnel und die Zeit, als stünde sie still.

Wird das Geschehene zur Gewissheit, geraten die Gefühle meist völlig aus dem Gleichgewicht. Oft ist die Bandbreite der Emotionen für die Hinterbliebenen erschreckend, manchmal kann man sie kaum mehr spüren und man selbst fühlt sich wie betäubt. Auch in Träumen durchleben Trauernde oft den Abschied. Der Verlust scheint unerträglich, ein Leben ohne den geliebten Menschen unmöglich.

Die Trauer hat unglaublich viele Seiten, aber jede Facette hat ihre Berechtigung. Deshalb ist es für den Trauerprozess sehr wichtig, diesen Gefühlen Raum und Zeit zu geben. Geschieht dies nicht, können Seele und Körper erkranken.

Die emotionale Auseinandersetzung mit dem Verlust hilft, die Trauer langsam zu überwinden, sich dem Abschied anzunähern, letztendlich anzunehmen und das eigene Leben anschließend nach eigenen Vorstellungen neu zu gestalten.

Ich möchte Sie dabei unterstützen, auf Ihre eigenen Selbstheilungskräften zu vertrauen. Sie haben alle Ressourcen in sich, die Sie benötigen, der Trauer einen eigenen sicheren Rahmen zu geben und alle Fähigkeiten, nach der Annahme des Geschehenen und der Integration einer neuen Wirklichkeit Ihr Leben nach eigenen Vorstellungen neu gestalten zu können.

6. Schwerpunkt

Psychoonkotherapie

Eine Tumor-Diagnose, die Behandlung und das Leben mit der Erkrankung stellen Betroffene und Angehörige vor Herausforderungen. Diese werden oft als erhebliche Belastungen erlebt. Neben körperlichen Beschwerden können zusätzlich auch seelische Probleme das Befinden beeinträchtigen.

  • Unterstützung bei der Verarbeitung der Diagnose und beim Umgang mit krankheits- und behandlungsbedingten Belastungen
  • Unterstützung in Krisensituationen
  • Hilfe zur Selbsthilfe (Entspannungsverfahren, imaginative Verfahren)
Ich möchte mit Ihnen gemeinsam auf Ihre Beziehung blicken und ein neues Verständnis entwickeln, bisherige Beziehungsmuster und -erfahrungen nicht als festgeschrieben zu erleben. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, Veränderungen anzugehen und ein konstruktives, wertschätzendes Miteinander zu finden.

Indem alte Verhaltensmuster und Zuschreibungen erkannt, überprüft und verändert werden, erhalten Sie als Paar einen Perspektivwechsel, der Ihnen ermöglicht, die jeweils unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse in Ihrer Partnerschaft wahrzunehmen. So können Sie einen neuen gemeinsamen Weg finden und ausgestalten, auf dem auch jeder Partner den Freiraum zur eigenen Entfaltung erhält.

Sollten Sie im Laufe der Paartherapie erkennen, dass ein gemeinsamer Weg nicht erwünscht oder nicht mehr möglich erscheint, kann auch ein achtsamer Umgang erarbeitet werden, um eine respektvolle Trennung auf Augenhöhe zu ermöglichen. Dies ist vor allem wichtig, wenn nach Beendigung einer Paarbeziehung eine wertschätzende Elternbeziehung aufgrund gemeinsamer elterlicher Sorge angestrebt wird.
Weitere paartherapeutische Bereiche:

– Paar- und Eheberatung
– Systemisches Coaching für eine respektvolle Trennung und Fortführung der gemeinsamen Elternschaft
– Systemische Familientherapie bei Konflikten oder in Krisensituationen

Kontakt - Julia Koch | Beratung & Coaching

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